Shiatsu — Die Kunst des Berührens

 

Hintergründe

Shiatsu wurzelt in den traditionellen fernöstlichen Gesundheitslehren, die den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele betrachten. Er bleibt gesund, indem er im Einklang mit sich und mit seiner Umgebung lebt. Jede Abweichung von diesem Gleichgewicht bewirkt eine Störung des Energieflusses, die beim gesunden Menschen spontan selbst reguliert wird. Wenn ein Ungleichgewicht stark oder wiederholt auftritt, wird die Selbstregulation gestört, was zu Energiestauungen führt, die sich z.B. in Verspannungsschmerzen oder depressiven Stimmungen äussern können. Werden diese nicht rechtzeitig beachtet, können sie sich in stärkere Beschwerden wandeln, zu Krankheit oder Lebenskrisen führen.

Anwendung

Die Anwendung von Shiatsu ist vielfältig und eignet sich für Menschen jeden Alters. Shiatsu-TherapeutInnen begleiten Menschen in ihrem natürlichen Wachstums- und Gesundungsprozess bei körperlichen, seelischen und/oder geistigen Belastungen, bei Energielosigkeit und Erschöpfungszuständen, bei Immunschwächen, bei motorischen, sensorischen und vegetativen Störungen, bei Krankheit oder nach Unfall, zur Entwicklung des körperlichen, seelischen und geistigen Potenzials und zur allgemeinen Förderung ihrer Gesundheit. Shiatsu vermittelt das Gefühl, zutiefst berührt zu werden und löst damit innere Selbstfindungs- und Wandlungsprozesse aus.

Behandlung

Während der Behandlung, die – ergänzt durch ein Gespräch – rund eine Stunde dauert, liegt die Klientin/der Klient bekleidet auf einem Futon auf dem Boden. Die Behandlung erfolgt in meditativer Stille, was den KlientInnen ermöglicht, „in-sich-hineinzuhorchen“ und den TherapeutInnen, in aufmerksamer Verbindung mit dem energetischen Geschehen zu sein.

www.shiatsuverband.ch
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/naturheilverfahren/shiatsu101.html

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